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Nach zahlreichen
weiteren Explosionen, von denen auch der Schwiegersohn Doppheims, Nikolaus
Breitenbach nicht verschont wurde, mußte die Fabrik an einer weiter
entfernteren Stelle erbaut werden. Breitenbach nutzte die ursprünglichen
Fabrikgebäude zusätzlich für die Errichtung einer Ölmühle.
Er war es auch, der im Jahre 1806 das Gasthaus "Zum Prinz
zu Leiningen" mit Caféhaus und Billard, Tanzsaal und Übernachtungsmöglichkeiten
eröffnete.
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Ungefähr
1749 wurde an der Stelle, an der unser Gasthaus heute steht eine
Pulverfabrik vom Pulvermacher Johann Georg Gebhheim errichtet. Nach einer
Explosionen bei der Schwarzpulverherstellung, bei der der Werksgründer
ums Leben kam übernahm Johann Georg Doppheim die Ruine. Der Bildstock
vor unserem Gasthaus verweist noch heute auf den damaligen Besitzer.
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Vermutlich
im Jahre 1820 wurde das Gasthaus in eine Weinwirtschaft umfunktioniert,
da Nikolaus Breitenbach und der spätere Inhaber der Gastwirtschaft
Friedrich Breunig die Konzession für eine Häckerwirtschaft
erhielten. Einige Jahre später ist auch die Bezeichnung der Gaststätte
geändert worden. Seit 1840 kennt man sie unter dem Namen "Gasthaus
zur Pulvermühle".
Nach dem Tod von Friedrich Breunig übernahm Johann Konrad Breunig
die Wirtschaft von seinem Vater. Ihm folgte Ende des 19. Jhd sein
Schwiegersohn Alois Bruder. Dieser wiederum übergab an Bernhard
Heller, der die Tochter Bruders heiratete. Beide führten die
Wirtschaft auch während des zweiten Weltkrieges. |
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Ende
des zweiten Weltkrieges wurde die Brücke in der Pulvermühle
von deutschen Soldaten gesprengt.
Das Bild auf der linken Seite erinnert noch an die gewaltige
Explosion, bei der alle Fenster des Gasthauses zu Bruch gingen. |
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Kurze
Zeit später wurde die Brücke zwischen Amorbach und Kirchzell
in Höhe des Gasthauses zur Pulvermühle wiedererrichtet.
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Am
01.01.1965 übernahmen Walfried und Berta Speth geb.
Heller das Gasthaus, das sie bis 1980 gemeinsam führten.
In dieser Zeit wurde der Dachstuhl erneuert und die Gartenlaube
durch eine Terasse ersetzt.
Seit
06.10.1980 bewirten Walter und Waltraud Speth Ihre
Gäste in der Pulvermühle. Die
früher bestehende Landwirtschaft wurde im laufe der Jahre
aufgegeben.
Heute
ist das Gasthaus zur Pulvermühle wie früher bekannt
für seine deftigen Spezialitäten,
das selbstgebackene Brot, hausmacher Wurst und Kochkäse
sowie der eigene Apfelwein.
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